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#1

Rückenprobleme

in Pferdekrankheiten 27.12.2009 21:23
von Katinka • 23 Beiträge

Erstmal: Hoffe ihr habt die Weihnachtsfeiertage gut überstanden :)

Und dann... kennt ihr euch damit aus?

Mein Tierarzt macht so "Bioresonanztherpien" - glaub hieß so. Er untersucht Haare des Pferdes und kann dadurch sehen, womit das Tier Beschwerden hat... wie das funktioniert, kann ich auch nicht genau sagen, aber wird in 1-2 Wochen wiederholt, da schau ich mal zu... *g*

Auf jeden Fall kam bei raus, er hat Probleme mit dem Rücken. Er ist jetzt 16 Jahre alt, was ja nun kein Alter ist.. und beim Reiten macht es sich auch nicht bemerkbar. Er hat einen leichten Senkrücken, was ich in Verbindung setz mit dem frühen Einreiten. Hab ihn mit 4 1/2 von einem Händler bekommen und da war er bereits sehr gut geritten und Norweger sind ja Spätzünder...

Der TA hat ihn persönlich nochmal untersucht, da war nichts auffällig, außer das seine Beinstellung nicht optimal ist.. er tritt sich mit seinen Hinterhufen oft fast aufeinander. hab jetzt hämöopathische (hoff, ich habs richtig geschrieben) Kügelchen bekommen - Kalziumphosphat - die ich ihm 3x / Woche á 15 Kugeln geben soll. Es hieß aber, diese Rückenbeschwerden seien von "außen"

Beim Reiten macht sich nichts bemerkbar, Sattler und TA sagen, der Sattel wär okay, müsse nur aufgepolstert werden.

Ich bin aber etwas skeptisch beim Sattel, ist ein VS, den er seit seinem 5 LJ hat, bekanntlich baut sich ja noch Muskulatur auf bis ca 7 Jahren und da soll man den Sattel nochmal überprüfen lassen / wechseln... eigentlich ;)

Hattet ihr sowas auch schon mal?
Ich vertrau meinem TA, kenne ihn sehr gut, auch privat und er hat einen guten Ruf, hält auch Vorlesungen etc.
Aber man merkt eben überhaupt nichts von seinen Rückenproblemen...

Ich möchte aber auch nicht riskieren, dass sein Rücken in paar Jahren hinüber ist.
Hab auch überlegt einen Westernsattel zu kaufen, da ich eigentlich nur ausreite, desöfteren auch stundenlang... soll ja gemütlicher sein - für Pferd und für Reiter (2. kann ich bestätigen ;-))

Oder noch 2. Sattler hinzufügen?

Hab jetzt auch angefangen, zirzensische Lektionen mit meinem Dicken zu üben (Kompliment klappt schon) Das stärkt u.a. auch die Rückenmuskulatur.

Er hatte 2004 und 2007 ein Hufgeschwür, die einzige Krankheit in den 16 Jahren.. kann es auch damit zusammhängen? Vielleicht übertreib ich ja auch nur... :-)

Weiß auch gar nicht, was ich jetzt von euch als Antworten erwarte... aber vielleicht kennt ja jemand was ähnliches oder hat Tipps.


zuletzt bearbeitet 27.12.2009 21:26 | nach oben springen

#2

RE: Rückenprobleme

in Pferdekrankheiten 28.12.2009 12:43
von sini • 29 Beiträge

Hey,

ja, Rückenprobleme gibt es oft. Wichtig ist, dass er eine gute Rückenmuskulatur aufbaut (meintest du ja auch ;-) ). Dafür sollte er aber auch gerade beim Reiten seinen Rücken benutzen, denn oft "latschen" Pferde ja gerne durch die Gegend. "Schön" auf der Vorhand. ;-)
Ich kann mir auch vorstellen, dass dir die Rückenprobleme nicht auffallen, da er damit schon lange umgeht und das nicht zeigt. Für ein Beutetier ist ja eh jede Schwäche ein großes Problem.
Kann aber wirklich auch sein, dass die Rückenprobleme sich noch bemerkbar machen.
Damit du lange Freude an ihm hast und es ihm bis ins hohe Alter gut geht, ist die Bewegung immer am besten. Habe gerade darüber auch einen Artikel in der Cavallo gelesen.

Ob das mit dem Hufgeschwür zusammen hängt, weiß ich nicht... Ich kanns mir kaum vorstellen.

So, das war meine Meinung darüber, bin kein Experte :-)

Liebe Grüße,
Sina

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#3

RE: Rückenprobleme

in Pferdekrankheiten 28.12.2009 22:26
von GabyHH • 14 Beiträge

Denke auch mal, dass es an der Rückenmuskulatur liegt. Von Haaranalysen habe ich auch schon gehört. Bei einem Hafihengst, aus einem früheren Stall, in dem meine Tochter ihr Pferd stehen hatte, konnten keine Ursachen für seine Krankheit festgestellt werden, bis die Rb mal eine Haaranalyse hat machen lassen, bei der dann Allergien gegen einige Futtermittel heraus gefunden worden. Nachdem das Futter umgestellt wurde, gings ihm wieder besser.
Beim Sattelproblem, hast Du da schon mal über einen Baumlosen nach gedacht? Natürlich mit der richtigen Unterlage. Meine Tochter ist, als sie ihre Stute noch reiten konnte, durch Probleme mit den Sättel, auf einen Baumlosen umgestiegen. Mit dem Baumlosen ging sie wesentlich besser, da sie damals durch den beginnenden Spat, ohnehin schon recht steif ging. Dieser würde sich dem Pferderücken anpassen und man braucht nicht dauernd einen neuen, nur weil sich der Rücken des Pferdes mal wieder verändert hat.
Gruss Gaby

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#4

RE: Rückenprobleme

in Pferdekrankheiten 12.01.2010 19:08
von Katinka • 23 Beiträge

Danke für eure Antworten :-)

Leider fing Sleipnir gestern an zu lahmen, mochte nicht mal seinen Huf geben - der TA war heute da: Sehnenscheidenentzündung
Ich schließ die Rückenprobleme darauf zurück, vielleicht war die Sehne ja schon angeschlagen und deshalb hat er sich Steif gemacht, verkrampft >>> schlechte Haltung >>> Rückenprobleme.

Würde mir lieber einfach einen neuen Sattel kaufen...
Ich konnte leider nicht selbst kommen, als der Tierarzt kam, weil ich arbeiten musste und konnte somit vieles nicht nachfragen.

Er hat eine Spritze bekommen, gehe mal von Schmerzmittel oder Entzündungshemmer o.ä. aus..

Was man so in Foren etc liest klingt nicht sehr ermunternd :-(

Naja, erstmal abwarten - werde morgen mit dem Tierarzt sprechen. Hoffe, das ganze ist nicht so dramatisch, wie ich das bei manch anderen im Internet gelesen hab.

LG, Kati

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#5

RE: Rückenprobleme

in Pferdekrankheiten 13.01.2010 17:07
von Katinka • 23 Beiträge

Das Bein ist nun schon um die Hälfte abgeschwollen, laut Aussage des TA :-) Gab nochmal ne Schmerz/Enzündungshemmende Spritze und nun heißts Ruhe und Zeit geben. Gestern soll er nur mit der Hufspitze aufgetreten sein, heute schon wieder mit dem ganzen Huf.

Wenns in einer Woche nicht besser ist wird evtl. geröngt. Aber ich glaub, das wird... :)

Schöne Restwoche wünsch ich!

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#6

RE: Rückenprobleme

in Pferdekrankheiten 13.01.2010 22:08
von sini • 29 Beiträge

Mensch, das ist ja nicht so schön :(
Aber es geht ja Bergauf und ich drück Dir und natürlich vorallem deinem Pferdchen die Daumen, dass alles wieder normal wird :)
Leider haben Pferde ja oft was mit den Beinen...
Ich denke, wenn man schnell handelt und ihn dann schont, macht man nichts verkehrt.

Liebe Grüße,
Sina

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